Bald ist Weihnachten. Natürlich gehen wir hin!

Weihnachten ist das Fest der Liebe. P1000969

Wer nicht vergeben kann, kann nicht lieben sagt Martin Luther King und Weihnachten ist doch das Fest der Liebe.
Weihnachten ist ein guter Anlass um zu Verzeihen.
Wem verzeihen wir und warum? Und woran machen wir fest, was wir verzeihen? Worauf kommt es dabei an?
Aber warum sollen wir denen verzeihen, die uns ungerecht behandelt, verletzt und enttäuscht haben? Was haben wir davon?

Ganz einfach, wer verzeiht, hat verarbeitet und abgeschlossen. Was auch immer passiert ist, man kann es im Nachhinein nicht ändern und hat sich damit abgefunden und ist zu der Einsicht gekommen, dass man mit dem Unwiderruflichen leben muss. Die Gleichgültigkeit des Schwiegersohnes, die Lüge eines Vorgesetzten, der Verrat eines Freundes, man kann alles verzeihen.

Die Verletzung bleibt, aber mit der Verzeihung entscheiden wir uns dafür, lieber mit einer Narbe als mit einer Wunde zu leben. Dabei ist es eigentlich egal, ob derjenige der uns verletzt hat, bereut und seine Verfehlung einsieht. Verzeihen fällt uns natürlich leichter, wenn dem so ist.

Verzeihen heißt nicht vergessen, sondern man schafft die notwendigen Bedingungen, dass Wunden heilen können, man eine andere Sicht oder Perspektive auf die Geschehnisse bekommt und das Gefühl des Zornes dem der Besonnenheit weicht. Verzeihen ist keine gönnerhafte Geste, sondern ein Akt der Freiheit und Stärke, ohne dass wir uns besser dünken wollen als andere. Wenn wir verzeihen, haben wir verarbeitet, dass sich unsere Mitmenschen oftmals nicht so verhalten, wie wir es erwartet und Versprechen gebrochen haben.

Wenn wir jemandem ein Versprechen geben, stehen wir mit unserer ganzen Person dafür ein, dass wir es halten können, mag da kommen was wolle. Trotzdem gibt es bei jedem Versprechen die Möglichkeit der Nichteinhaltung und des Scheiterns. Wir alle haben schon Versprechen gebrochen, andere verletzt und enttäuscht. Und wer sich einmal genau im Spiegel ansieht, verspürt vielleicht das unangenehme Gefühl, selbst ein Teil des Bildes zu sein, das gerade so weh tut. Schwer auszuhalten, nicht wahr? Gerade deshalb ist Verzeihen die einzige Möglichkeit, nach einer Verletzung wieder den Weg in ein freies und selbstbestimmtes Leben zu finden und nicht immer wieder zurück zu schauen. Die falsche Blickrichtung gibt es nicht mehr.

Wenn ihr eurer Schwiegermutter, euren Vorgesetzten und Freunden nicht verzeihen könnt, dann geht einfach nicht hin. Bitte schreibt ihnen keine kitschigen Phrasen und schickt ihnen keine Weihnachtskarten und holt bitte nicht auch noch den Umschlag mit dem Weihnachtsgeld ab. Arbeitet an der Verarbeitung des Unabänderlichen.

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Wer nicht verzeihen kann, kann auch nicht lieben. Und das ist wirklich kein Grund zum Feiern. Meine Sicht auf die Dinge.

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Merkelphone abgeschaltet :-)

(das wirklich Wichtige ist das Video)

Ich bin mal wieder ratlos. Das Handy wird abgehört und wir legen direkt den Account @merkelphone an. Was wir da am 23.10. abends hören ist so unglaublich, daß wenigstens die Twittergmeinde darüber sprechen wird. W&V

Ich trinke mit einer Freundin ein, zwei Flaschen Wein. Sie schimpft, weil ich andauernd am PC hänge und twittere.

Die deutsche Welt empört sich, die große, weite Welt lächelt und am Donnerstagnachmittag war der Account das 1. Mal gesperrt. Abhörskandal: #Merkelphone wird zum Social-Media-Hit, finde ich etwas übertrieben, aber Spaß macht es schon.

Freundlich teile ich dem Twittersupport mit, daß mir die Follower geklaut wurden und der Account gesperrt ist. Dieser Account wurde gesperrt, weil zahlreiche Tweets veröffentlicht wurden, die @Antworten und/oder Erwähnungen enthielten. Diese Funktionen sollen die Kommunikation mit anderen Menschen auf Twitter vereinfachen. Twitter überprüft die Verwendung dieser Funktionen, um sicherzugehen, dass sie so verwendet werden, wie es beabsichtigt ist, und sie nicht missbraucht werden. Die Verwendung beider Funktionen zum Versenden von unerwünschten oder bösartigen Nachrichten an eine Vielzahl von Nutzern wird als Missbrauch angesehen und führt zur Sperrung eines Accounts.

Ich lese nochmal die rules. Der Account wird wieder entsperrt und ich darf  weiter twittern.

Da habe ich mir nun ab mittags bis spät nachts Tagesschau, Tagesthemen, nein dem Brennpunkt gab es ja nicht, den Beckmann, die Illner und alle anderen Print- und Online-Seiten zu dem Thema verinnerlicht und bin zu dem Ergebnis gekommen. Es lohnte sich nicht.

Die meisten Reaktionen gab es es auf diesen Tweet: Fahrradkette

 

Alles regt sich auf, jede sucht sich seine Bühne und nächste Woche fliegt eine Delegation von Spezialisten in die USA. Ich muss noch die Wohnung putzen und einkaufen war ich auch nicht.

@Merkelphone ist nun wieder gesperrt. Der freundliche Support schrieb: Someone should be in touch with you shortly.

Falls ich mich jemals irgendwo bewerben muss, nehme ich dieses Einfach drauf klicken :-) als Bewerbungsvideo und frage den Personalmenschen, welches Teammitglied er gerne haben möchte. Vor mir liegt ein schönes, freies Wochenende. Ich werde wohl mal ins Kino gehen. Und das Handy  *ggg*….

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Oktoberfest – Der 10er Tisch im Hippodrom

Seit 11 Jahren weiß ich nicht mehr, wie sich die 3 Wochen von Mitte September bis Anfang Oktober im normalen Leben anfühlen. Seit 11 Jahren arbeite ich im Hippodrom. Nein, ich gehöre nicht zu den Mädels, die die Krüge durch die Gegend schleppen. Ich arbeite weiter hinten an einem Schreibtisch.

Es ist jedes Jahr das Gleiche. So kurz vor der Wiesn hat man viele Freunde, die eine Woche  vor Beginn des Oktoberfestes unbedingt noch ein Bier mit mir trinken wollen.

Dabei ist es gar nicht so schwer einen Tisch im Hippodrom zu reservieren. Sogar fast eine Woche vor Wiesnbeginn gibt es noch Reservierungsmöglichkeiten.

Ein 10er Tisch für eine  Abendreservierung über *Normal* gebucht, kostet so um durchschnittlich 60€ bis 90€ je Person, d.h. 600€ bis 900€.  Der Preis beinhaltet in der Regel ein 3-Gang Menü und einige Maß Bier oder etwas Chamapgner. Es gibt da verschiedene Angebote.

Bei der Firma Tab Ticketbroker kostet schon so ein Tisch rund 4.400 € lt. Preisliste vom März 2013.  In diesem Preis ist der Verzehrvoucher von 900€ includiert.  Ticketbroker2Will man einen bestimmten Bereich reservieren, zahlt man 350€ pauschal dazu. Ticketbroker kann natürlich zu diesem Zeitpunkt keinerlei Zusagen über Reservierungsbereiche geben, da das Hippodrom nie Zusagen für bestimmte Bereiche in ihren Reservierungsschreiben versendet. Die Firma sagt auch zu Tische teilen zu können,  ohne zu wissen, welches Chaos sie damit im Zelt anrichtet, Ticketbroker1da jede Bedienung eine 10er Gruppe erwartet und dann plötzlich 5 Einzelzahler am Tisch sitzen. Das kriegen die schon hin, denken sie. Wer schon einmal im Hippodrom war, weiss,  wie es zum Reservierungswechsel aussieht, wenn die Bedienungen losrennen, um in kürzester Zeit die Gäste abzukassieren, die Station zu säubern und die Tische neu einzudecken. Viele Gäste wollen noch bleiben und die neu angekomenen warten darauf, endlich ihre Plätze einnehmen zu können. Eine echte Herausforderung  für alle Beteiligten.

Ebay ist fast genau so teuer. Da zahlt man für einen Tisch 1320 € (1 Tag vor Auktionsende), der bei einer regulären Nachmittagsreservierung  320€ kosten würde.

ebay1ebay2Schade, dass der Verkäufer seine Reservierung nicht selber wahrnehmen konnte. Der schnelle Gewinn von mehr als 1000€ wird ihn trösten. Dabei weiss ja der wahrscheinliche glückliche Käufer nicht mal, ob er einen Originalvoucher  bekommt oder der Verkäufer den Voucher dreimal oder 5 mal verkauft hat. Das Chaos, wenn dann auf einmal 2 oder 3 Gruppen vor dem einem 10er Tisch stehen. Derlei Überraschungen erleben wir jedes Jahr. Gewonnen hat dann derjenige, der den Originalvoucher bei der Bedienung  in Zahlung gibt. Für alle anderen wird es ein trauriges Erlebnis. Eine Menge Kohle gezahlt und kein Plätzchen in der Box oder auf der Galerie.

Streng genommen ist jede Reservierung kostenlos. In fast allen Zelten, so auch im Hippodrom ist aber jede Reservierungszusage an einen Mindestverzehr gebunden. Pro Person werden also Gutscheine oder Wertmarken  verkauft (bei uns Voucher), die nur für die jeweilige Reservierungstermine gültig sind und die im Vorfeld bezahlt werden, ähnlich wie bei Theaterkarten.

Dieses Jahr stehen in allen großen Zelten insgesamt ca.150.000 mehr reservierungsfreie Plätze zur Verfügung als im Vorjahr. Ein Viertel aller genehmigten Plätze im Zelt dürfen an Wochentagen nicht mit Reservierungen belegt werden. An Samstagen, Sonntagen und am Feiertag bleiben bis 15 Uhr die Hälfte aller Plätze reservierungsfrei, danach müssen es 35 % sein. So gesehen, hat man wirklich eine reele Chance auf ein schönes Plätzchen. Das  Wiesenbarometer  gibt es eine grobe Richtlinie, wie es so aussieht mit den Reservierungsmöglichkeiten.

Früher hat mich das Oktoberfest überhaupt nicht interessiert. Ich weiss nicht genau, wie es ist, dort zu feiern. Das habe ich noch nie gemacht. Aber ich mag das Hippodrom mit der unglaublichen Lebensfreude, die es herbei zaubert.  Ich freue mich nächste Woche ins Zelt zu kommen und Familie Krätz,  Gerd, Eva, Kerstin, Biber und all die anderen zu begrüßen  – als wäre ich  das ganze Jahr nicht  weg gewesen.

Ein Freund sagte vor dem 1. Mal zu mir, entweder du wirst es hassen oder lieben. Dieses Jahr bin ich das 12. Mal dabei.:-)

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Ich habe da mal eine Frage an den Kundendialog der Deutschen Bahn

Hallo Torsten 2x , Norman, Kai, Maik, Jana, Christian 2x , Filiz, Danny, Matthias, Simon, Nicole, Jennifer, Ariane und Gundula,

ich buche meine Fahrkarten immer online, nur gestern konnte ich den Citynightliner für den 29.08.2013 0:32 ab Berlin bis Köln zum Sparpreis nicht online buchen. Die Verfügbarkeit war gegeben und es gab immer eine Fehlermeldung.  Ich setzte mich erst mit dem Servicecenter der DB, danach mit dem Onlineservice der DB und später auch noch mit dem Kundendialog (Christof He…?) in Verbindung. Der junge Mann war sehr bemüht, gab mir aber dann letztendlich den Rat zum Kölner Bahnhof zu fahren und meine Fahrkarte vor Ort zu kaufen.

Ich fuhr also gegen 20 Uhr zum Kölner Hauptbahnhof. Die Kollegin am Schalter 16 war sehr kompetent, abends immer noch lustig und motiviert. Aber auch sie konnte mir nur mit Schwierigkeiten (die Zugnummer war nicht korrekt im System) die gewünschte Fahrt für den Nachtzug am 29.08. Abfahrt Berlin 0:32, Liegewagen, Damenabteil, Liege unten, reservieren.  Meinen Gutschein konnte ich nicht einlösen, irgendetwas stimmte mit den hinterlegten Zahlungsarten nicht. Gern habe ich zusätzlich die 5€ (59,50+5€=64,50€) für die Offlinebuchung vor Ort bezahlt, auf die Einlösung des Gutscheines verzichtet und fuhr nun glücklich wieder nach Hause.

Warum ich schreibe? Gerade jetzt sitze ich jetzt im ICE von Köln nach Berlin und stelle fest, dass diese unter so schwierigen Umständen erstandene Fahrkarte bei mir zu Hause auf dem Tisch liegt.

Meine Frage ist nun:

Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass ich einen Ersatzbeleg oder eine Bestätigung erhalte, damit ich die Fahrt nicht zweimal bezahlen muss und der Mitarbeiter der DB im Nachtzug am Donnerstag mich im Damenabteil auf der unteren Liege wieder nach Köln fahren lässt? Vielleicht kann ich ja bis zum Donnerstag einen Ersatzbeleg irgendwo in Berlin abholen oder ich bekomme eine Bestätigung per Mail als PDF. Ich habe bei der Bezahlung dieser Fahrt Punkte gesammelt. Vielleicht können Sie über meine Bahncard feststellen, dass ich diese Fahrkarte erworben habe. Vielleicht wollen Sie den Fahrpreis meiner Kreditkarte belasten (als Deposit z.B., wie das die Mietwagenfirmen auch machen) und dann im Tausch gegen die vergessene Originalfahrkarte wieder entlasten.

Ich habe diese gleiche Frage über das Kontaktformular der DB-Seite gestellt. Da finden Sie auch meine persönlichen Kontaktdaten, wie Telefonnummer und E-Mailadresse.

Ich bin gespannt, auf die Lösungsmöglichkeiten und Ihre Antwort. Vielen Dank für die Mühe.

Sonnige Grüße aus dem ICE 853 Köln-Berlin.

Susi Ratlos (Name ist Programm)

Hier sind nun die Lösungsvorschläge der Deutschen Bahn. Das Social Media Team reagiert schnell.

via FacebookFacebook Reaktion DB2

 

 

 

 

Deutsche Bahn Twitter

via Twitter.

 

 

DB CNL

 

 

Auch das Team vom City Night Line hat versucht nett zu helfen.

Das Schlangestehen IMAG6730 im Reisezentrum des Berliner Hauptbahnhofs hat mir nichts ausgemacht. Kenn´ ich von früher. Ich bin ja Leipzigerin. Ich habe in der Stunde die gelangweilten Mitarbeiter beobachtet, die für die 1.Klasse zuständig sind. Die hatten nichts zu tun. Aber ich habe es ja oft genug bei Karl-Marx gelesen. Der Kapitalismus ist nun mal eine Klassengesellschaft.

Das Ausfüllen des Kontaktformulars auf der Seite der DB war auch nicht umsonst. Eine mitfühlende Mitarbeiterin hat mich genau 26 Stunden nach dem Absenden angerufen und den gleichen Ratschlag gegeben, wie alle anderen Kollegen auch.

Da ich ja über eine Bahncard 25 verfüge, hat mich jetzt das neue Ticket nur 105€ gekostet. Den Rat der freundlichen DB-Mitarbeiterin im Berliner Reisezentrum werde ich befolgen und meine in Köln allein gelassene Fahrkarte beim Kundenservice einreichen. Ich bin gespannt, was dabei raus kommt.

Ich habe nun 2 Fahrkarten mit 2 Reservierungen für jeweils eine Liege unten im Damenabteil. Vielleicht können die freundlichen Mitarbeiter vom City Night Liner die Liegen zusammenschieben?  Ein großes Bild davon gibt es dann am Donnerstag. 🙂

Mehr Infos gibt es hier. Die Deutsche Bahn ist immer für Überraschungen gut. Das meine ich nicht ironisch.

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Vom Prinzip der begrenzten Schlampigkeit

Ich habe mich beworben. Allein durch die eingereichten Bewerbungsunterlagen wird die Notwendigkeit sichtbar, die eigentlich nichts mit meinem Lebenslauf zu tun hat. Ich habe also die Bedingungen dafür geschaffen, damit sich etwas Neues ereignen kann. Wirklich neu ist nur das, was ich gerade nicht voraussagen kann. Ich bin so jemand, der zum Fußball gehen würde, nur weil er vorher nicht weiß, wie es ausgeht oder ausgehen könnte.

Als ich vor einigen Jahren nach Köln kam, war ich schon der Meinung, dass meine nächste Station Hamburg oder Berlin sein wird. Nun stellt sich vielleicht eine Situation ein,  die ich nicht wirklich forciert habe, aber die mir auch nicht einfach passiv widerfährt. Ein Mangel wird produktiv und gibt meinem Leben vielleicht eine unerwartete Wendung. Ich liebe es mich auf einen nach vorne offenen Horizont zu bewegen, ohne zu wissen, an welcher Stelle ich mich nach gewisser Zeit befinden werde.

Kann nicht jeder, muss auch nicht jeder. Ich befinde mich gerade wieder an einem meiner von mir so geliebten Tippingpoints. Ich mag den Zufall, Zufallden es ja eigentlich nicht gibt. Alles, was so oder auch anders der Fall sein kann, also nicht mit Notwendigkeit festgelegt ist. Es gibt eine Notwendigkeit für den Zufall und ich mache ihn mir meistens nutzbar. Ein wichtiger Punkt dabei ist vertraut zu sein, mit den Dingen mit denen man umgeht. Man muss ein Gefühl dafür entwickeln, für das was am Rande des Weges passiert. Überall gibt es Nebengeräusche und Störungen, die man ausblenden oder aber eben auch ernst nehmen kann. Ich habe ein  Gefühl dafür, was ich getrost ignorieren, und für das, was ein wesentlicher Hinweis sein kann. Und dann gehört noch das Prinzip der begrenzten Schlampigkeit dazu. Wenn man Prozesse extrem stark kontrolliert und sehr eng führt, kommt am Ende nichts mehr dabei heraus. Das gilt für Kindererziehung, Mitarbeiterführung, Wissenschaft, Wirtschaft und besonders  auch für Politik gleichermaßen. Natürlich weiß ich das Rauchen schädlich ist. Aber wieso hat die Politik nichts Besseres zu tun, als ihre Bürger wie Kinder zu behandeln und uns unsere kleinen Freuden des Lebens Rauchen, Trinken und übermäßiges Essen zu verbieten? Eine Politik, die dem einzelnen Bürger lächerliche Vorschriften macht und auf der anderen Seite Jugendarbeitslosigkeit und Massenarmut hervorbringt und Menschen dazu bringt, dass sie unter dem Begriff  Freiheit rauchfreie Kneipen, beruhigte Plätze und Gespräche ohne sexuelle Andeutungen verstehen?

Ich bin erwachsen. Ich kann das ertragen. Ich sterbe nicht sofort, wenn mir der Rauch einer Zigarette in die Nase steigt oder wenn die Familie neben mir auf dem Balkon ein Lamm grillt oder der Typ im 3. Stock die ganze Nacht Trompete bläst. Ich kann das Glück der anderen als etwas Teilbares erleben. Damit sind wir beim Thema sharing. Das mag ich auch.

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